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Soziales : Wettlauf um die Kinder

  • -Aktualisiert am

Die SPD will das Sozialbudget um einen Millionenbetrag aufstocken Bild: ddp

Mehr „soziale Gerechtigkeit“ verspricht die SPD für den Fall eines Wahlsiegs, und sie ist bereit, dafür viel Geld auszugeben. Nach dem Willen der Partei soll das Sozialbudget um 35 Millionen Euro jährlich erhöht werden.

          Mehr "soziale Gerechtigkeit" verspricht die SPD für den Fall eines Wahlsiegs, und sie ist bereit, dafür viel Geld auszugeben. Nach dem Willen der Partei soll das Sozialbudget um 35 Millionen Euro jährlich aufgestockt werden, denn nur dann ließen sich die von der CDU vorgenommenen Kürzungen bei Hilfsangeboten zurücknehmen. Auf Dauer sei das billiger, als sich auf die Beseitigung der Folgen von Arbeitslosigkeit und Armut zu konzentrieren. In der Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn stehen SPD und Grüne gemeinsam gegen CDU und FDP.

          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          "So viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich" lautet das Motto der Liberalen, die als einzige Landtagsfraktion andeuten, es könnten möglicherweise weitere Einschnitte ins soziale Netz nötig sein, um den Landeshaushalt auf Dauer zu sanieren. Grundsätzlich dürfe der Staat nicht mehr Geld ausgeben, als er einnehme.

          In der Frage, wer am schnellsten und am meisten zusätzliche Betreuungsangebote für Kinder schaffen kann, liefern sich die vier im Landtag vertretenen Parteien einen spannenden Wettkampf. Die Grünen versprechen einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung vom ersten Lebensjahr an. Nach Darstellung der CDU ist Hessen allerdings bereits jetzt das Bundesland, das die beste ganztägige Betreuung anbietet.

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