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Forderungen genügen nicht : Was für mehr Sozialwohnungen auf dem Land nötig ist

Lang ist es her: Vor acht Jahren hat die Kommunale Wohnungsbau GmbH Rheingau-Taunus in Idstein zum letzten Mal Sozialwohnungen fertig gestellt. Bild: Marcus Kaufhold

Wer mehr Sozialwohnungen will, der darf es nicht bei wohlfeilen Forderungen belassen. Im ländlichen Raum scheint das besonders schwierig. Beispiele aus dem Rheingau-Taunus zeigen das.

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          Zusätzliche Sozialwohnungen zu schaffen, wird im Rheingau-Taunus-Kreis häufig und von fast allen Fraktionen im Kreistag gefordert. Schließlich warten nach Angaben der Kreisverwaltung knapp 1100 Haushalte auf eine preisgünstige Wohnung. Mehr als die Hälfte der Wohnungssuchenden mit Berechtigungsschein sind Ausländer, knapp 100 sind Alleinerziehende und rund 150 Haushalte zählen zu den kinderreichen Familien. Doch die Erfüllung ihrer Wohnungswünsche steht vor hohen finanziellen Hürden.

          Oliver Bock

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Zwar gibt es eine erfolgreiche Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWB), der diese Aufgabe übertragen werden könnte. Doch sie beschränkte sich viele Jahre vorrangig auf die Verwaltung und Sanierung ihres großen Wohnungsbestandes und auf die Errichtung frei finanzierter Wohnungen.

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