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Interview mit Sommelier : „Ahnungslose Gäste sind schwieriger“

Sehr zum Wohl: Das Verkosten kann man lernen, ein gewisses Talent ist aber zumindest hilfreich. Bild: Wonge Bergmann

Florian Richter ist Sommelier im „Kronenschlösschen“ in Hattenheim. Im Interview spricht er über den Rosé-Hype, das Trinkverhalten jüngerer Gäste und Weine für 12.000 Euro.

          5 Min.

          Warum sind Sie Sommelier geworden? Was hat Sie an dem Thema Wein fasziniert?

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ich hatte kein Erweckungserlebnis, wie es manche meiner Kollegen berichten. Es gab nicht die eine Flasche Wein, die mich davon überzeugt hat, Sommelier zu werden. Ich komme aus einer Gegend, in der wurde eigentlich nur Bier getrunken, und mein erster Wein war wahrscheinlich ein ganz schlechter Silvaner-Sekt am Geburtstag meiner Mutter. Nein, bei mir war das eher eine pragmatische Entscheidung für das, was mir in der Gastronomie am meisten Spaß gemacht hat: nämlich Gäste bedienen, Gäste beraten, ein guter Gastgeber sein. Das ist der Job des Sommeliers – der im Übrigen aus meiner Sicht nicht nur Gastgeber ist, sondern auch ein Botschafter der Weinwelt. Und auch das gefällt mir, und ich bin es gerne.

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