https://www.faz.net/-gzg-9o2vs

Gegen Fahrverbote in Frankfurt : „In ein bis zwei Jahren halten wir den Grenzwert ein“

  • -Aktualisiert am

Pendlerhochburg Frankfurt: 360.000 Menschen kommen täglich zur Arbeit in die Stadt, für sie soll die Nutzung des Autos unattraktiver gemacht werden. Bild: dpa

Das Land hat von Frankfurt ein Gesamtkonzept gefordert, um im Berufungsverfahren Fahrverbote für Frankfurt zu verhindern. Verkehrsdezernent Oesterling stellt nun vor, was er liefern will.

          8 Min.

          Das Umweltministerium erwartet von Ihnen, dass Sie bis zum 30. Juni genau sagen, was Frankfurt unternimmt, um ein flächendeckendes Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge zu verhindern. Gibt es mittlerweile irgendetwas Schriftliches?

          Es wird bis zu dem Zeitpunkt etwas Schriftliches geben. Es gibt zwischen den Fraktionen von CDU, SPD und Grünen über eine Reihe von verkehrspolitischen Entscheidungen einen weitgehenden Konsens, es gibt andere Sachen, da sind wir in der Diskussion.

          Ehe wir über konkrete Verkehrsprojekte reden: Das Land Hessen, das für die Luftreinhaltung zuständig ist und deshalb anstelle der Stadt Frankfurt vor Gericht steht, hat bis zu den Sommerferien einen von Magistrat und Stadtverordneten beschlossenen Katalog gefordert. Das ist nicht mehr zu schaffen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Klärungsbedarf: Zübeyde und Peter Feldmann am Abend der Wiederwahl des Oberbürgermeisters

          Feldmann und die Kita-Affäre : Gut bezahlte Nebenrolle

          Als Zübeyde Temizel noch am Konzept für eine Kita in Wiesbaden gearbeitet haben soll, besichtigte Peter Feldmann schon die „Dostluk“-Baustelle in Frankfurt. Und das ist längst nicht die einzige Ungereimtheit in der Sache.
          Demonstrierende am 17. Januar in Nairobi: Mit einem Banner mit der Aufschrift „End Inequality; Time is Now“ gehen die Kenianer auf die Straße, um für gerechtere Lösungen in Wirtschafts- und Menschenfragen zu protestieren.

          Fehlende „Good Governance“ : Reichtum und Elend in Afrika

          Der Kontinent ist gespalten: In Afrika genießen staatsnahe Unternehmer geschützte Positionen bis hin zu Monopolen, während ein großer Teil der Bevölkerung in Armut lebt. Eine gute Entwicklung sieht anders aus.