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Subventionen : So viel Fördergeld hat BioNTech vom Staat bekommen

Ein Milliarde Dosen im Jahr: im BioNTech-Werk in Marburg führt eine Mitarbeiterin modellhaft vor, wie der Impfstoff hergestellt wird. Bild: Lucas Bäuml

BioNTech will aus seinen Gewinnen ein Mittel gegen Malaria entwickeln. Dies lenkt auch den Blick darauf, wie groß der Anteil der Staatshilfen für das Unternehmen tatsächlich gewesen ist.

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          Eigentlich können Unternehmen ja mit ihren Gewinnen machen, was sie wollen. Sie können sie investieren, ihre Aktien zurückkaufen, manche schütten sie als Dividende und Boni an Mitarbeiter und Aktionäre aus, andere rüsten sich damit für Übernahmen. Vor solchen Optionen stand auch BioNTech, nachdem der Hersteller des Covid-19-Impfstoffes Comirnaty im ersten Quartal einen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro ausgewiesen hat.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nun hat das börsennotierte Unternehmen angekündigt, den Gewinn in die Forschung zu investieren. Nichts weniger als einen Impfstoff gegen Malaria wollen die Mainzer entwickeln. An der Krankheit sterben laut Weltgesundheitsorganisation WHO jährlich mehr als 400.000 Patienten, zwei Drittel davon sind Kleinkinder. Zudem will das Unternehmen in Afrika Produktionsstätten für den Impfstoff aufbauen.

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