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Hessische Sportler bei Olympia : Von Medaillen und Enttäuschungen

Silber und Bronze: Eduard Trippel Bild: Reuters

Vor den Spielen hatten wir elf hessische Olympioniken aus elf Sportarten vorgestellt, ihre Träume offenbart und ihre Chancen eingeschätzt. Nun kommt die Zeit der Bilanz.

          5 Min.

          Dabei zu sein, war für viele schon fast alles. Dennoch wollten sie auch mehr. Vor den Spielen von Tokio hatten wir elf hessische Teilnehmer aus elf olympischen Sportarten vorgestellt, ihren Weg zu Olympia nachgezeichnet, ihre Träume offenbart und ihre Chancen eingeschätzt. Nun kommt die Zeit der Bilanz nach Abschluss der Wettbewerbe.

          Eduard Trippel

          Achim Dreis
          Sportredakteur.

          Mit der Medaille um den Hals stand er da, in der heiligsten Halle seines Sports. Und lachte. Und weinte. Und lachte. Der zuvor so sachliche Eduard Trippel gewann in der legendären Nippon Budokan Silber im Mittelgewicht bis 90 Kilogramm und erfüllte sich damit seinen Judotraum. „Ich wollte mit einem Lä­cheln durch den Wettkampf gehen“, er­klärte der 24 Jahre alte Rüsselsheimer da­nach. Es hat geklappt. Höchstens lässt sich mäkeln, dass er schon nach seinem Halbfinalsieg gegen den Türken Zgank zu begeistert war und ihm deshalb im Finale gegen den Georgier Bekauri ein wenig die Spannung fehlte. Doch das wä­re kleinlich. Mit dem Team gewann er Bronze noch hinterher.

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