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Sirenen-Warnung : Chemie-Unfall im Industriepark Höchst

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Industriepark Höchst: Anwohner wurden aufgefordert sich nicht im Freien aufzuhalten. Bild: Lucas Bäuml

Am Abend ist im Industriepark Höchst Alarm ausgerufen worden. Sirenen warnten die Anwohner davor, sich im Freien aufzuhalten. Inzwischen gibt es Entwarnung.

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          Im Industriepark in Frankfurt-Höchst ist am Montagabend ein Alarm ausgerufen worden, nachdem in einem der dort angesiedelten Unternehmen Chlorwasserstoff ausgetreten ist. Bewohner angrenzender Stadtteile wurden durch Sirenen gewarnt und dazu angehalten, in ihren Häusern und Wohnungen zu bleiben. Wie in solchen Fällen üblich, sollten sie Fenster und Türen geschlossen halten. Die Polizei fuhr mit Streifenwagen durch die Straßen, um die Anwohner auf die Gefahrensituation hinzuweisen.

          Wie ein Sprecher der Frankfurter Berufsfeuerwehr mitteilte, wurde der Alarm gegen 19.30 Uhr ausgelöst. Wie sich herausstellte, hatte es ein Leck in einem Bereich eines Produktionsgebäudes im nördlichen Teil des Industrieparks gegeben. Dadurch habe das Gas entweichen können. Die Werkfeuerwehr hat das Leck schließlich geschlossen, austretende Dämpfe konnten mit Wassernebeln niedergeschlagen werden. 

          Ein Sprecher der Berufsfeuerwehr sagte am Abend, es habe keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Messungen in der Luft hätten keine kritischen Werte angezeigt. Gegen 21.15 Uhr gab die Polizei schließlich Entwarnung. 

          Die Feuerwehr informierte über den Vorfall unter anderem auf seinem Twitter-Kanal. Auch die App Katwarn schickte eine entsprechende Warnung heraus.

          Für die Anwohner wurde ein Bürgertelefon geschaltet. Unter der Rufnummer 069 / 305-4000 konnten sie sich über die aktuelle Situation informieren.

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