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Dating gegen die Langeweile : Wie sich Singles in Corona-Zeiten verlieben

Küssen kann man auch mit Mundschutz: Ein junges Pärchen in Prag. Bild: dpa

Weil viele Singles sich in der Corona-Krise einsam fühlen, ist auf Dating-Plattformen derzeit viel los. Nicht immer steht Partnersuche im Vordergrund.

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          Die Sache mit dem „Küsschen links, Küsschen rechts“ hat sie nie verstanden. Das mit dem Umarmen zur Begrüßung auch nicht. Zumindest dann nicht, wenn sie ihr Gegenüber zum ersten Mal trifft. Dann schätzt sie die Distanz. Der Corona-Zeit mit den strengen Abstandsregeln kann sie deshalb zumindest beim ersten Treffen mit Dating-Partnern etwas Gutes abgewinnen. Obwohl sie doch eigentlich gerade auf der Suche nach Nähe ist.

          Marie Lisa Kehler
          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Melanie Hilzinger ist 33 Jahre alt, Single und heißt eigentlich anders. Normalerweise, so sagt sie, sei ihr Beziehungsstatus für sie kein Problem. Sie lebt allein. Und das sehr gerne. Sie hat einen großen Freundeskreis, macht viel Sport. Die wenige Zeit, die sie allein in ihrer Wohnung verbringt, hat sie gelernt zu genießen. Sie muss auf niemanden Rücksicht nehmen, muss keine Kompromisse in ihrem Alltag eingehen. Jetzt, mitten in der Corona-Krise, fällt ihr aber manchmal die Decke auf den Kopf. Seit Anfang April arbeitet sie von zu Hause aus, ihre Stundenzahl musste sie drastisch reduzieren.

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