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Öffentlicher Nahverkehr : RMV: Sicherheitsbegleiter abends in allen S-Bahnen

  • Aktualisiert am

Aufpasser: Ob in Wagen der VGF oder des RMV - ein Sicherheitsbegleiter ist mindestens abends immer an Bord Bild: Lukas Kreibig

Ob sich S-Bahn- und Regionalbahn-Nutzer in Rhein-Main nach dem Axt-Angriff in Franken unsicher fühlen, steht dahin. Der RMV beruhigt aber vorsorglich schon einmal.

          In allen S-Bahn-Zügen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) fährt abends ein sogenannter Sicherheitsbegleiter mit. Dieses Personal halte sich ab 20 Uhr ununterbrochen im ersten Wagen auf, sagte RMV-Sprecher Maximilian Meyer am Dienstag nach dem Axt-Angriff in einem Regionalzug bei Würzburg mit fünf Verletzten. Die Sicherheitsbegleiter sollen feste Ansprechpartner sein und im Zweifel schnell Hilfe holen. Stichpunktartig komme in den S-Bahnen auch anderes Servicepersonal dazu. In allen S-Bahnen würden Videoaufzeichnungen gemacht und 48 Stunden lang gespeichert.

          In den meisten Regionalzügen des RMV-Gebiets führen Zugbegleiter mit. Das früher Schaffner genannte Personal sei im Zug unterwegs und kontrolliere auch die Fahrkarten.

          Das Gebiet des RMV umfasst rund zwei Drittel von Hessen sowie Teile von Rheinland-Pfalz. Es beginnt nördlich von Marburg und reicht bis in den Süden von Darmstadt, auch der Raum Limburg, der Rheingau und die Region bis Gersfeld gehören dazu. An einem Werktag fahren die neun S-Bahn-Linien nach RMV-Angaben insgesamt fast 1000 Mal; dazu kämen mehrere tausend Fahrten der 33 Regionalbahnlinien.

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