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Finanzielle Schwierigkeiten : SG Nied strebt zur Eintracht

Große Last: Die Niddahalle der SG Nied. Bild: Philip Lisowski

Vereinseigene Sporthalle und Liegenschaften wurden zunehmend zur Last: Die SG Nied schlägt ihren Mitgliedern die Auflösung vor. Die Eintracht würde die 14 Abteilungen und 2000 Mitglieder aufnehmen und den Breitensport im Frankfurter Westen retten.

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          Im Brief an ihre Mitglieder nennt die SG Nied die neueste Entwicklung in der Vereinsgeschichte eine „Fusion“, immerhin in Anführungszeichen. In Wahrheit aber ist das Ende eines Vereins eingeläutet, der sich mit dem Gründungsjahr auf den 1877 ins Leben gerufenen Turnverein Nied beruft: Die SGNied will sich, so die Mitglieder mit einer Dreiviertelmehrheit zustimmen, der Frankfurter Eintracht anschließen.

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Am Montagvormittag steht ein weiteres wegweisendes Gespräch mit der Eintracht an, in dem nochmals die Details der geplanten Übernahme abgesegnet werden sollen. Und die wäre für den Klub, der 1946 aus dem Zusammenschluss von fünf Nieder Vereinen hervorgegangenen ist, und zu einem Großverein mit heute mehr 2000 Mitgliedern wurde, dann eine Zäsur.

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