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DNA-Spuren am Tatort : Wurst überführt Einbrecher

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Beweismittel Wurst: Ob es eine Wiener war, die dem Einbrecher zum Verhängnis wurde, gab die Polizei nicht bekannt. Bild: dpa

Sein Hunger wurde einem Serieneinbrecher zum Verhängnis. Er konnte mithilfe angebissener Würstchen und angebrochener Getränkeflaschen überführt werden.

          Seine Eigenart, an den Tatorten zu essen und zu trinken, ist einem mutmaßlichen Serieneinbrecher zum Verhängnis geworden. Durch gesicherte DNA-Spuren an angebissenen Würstchen oder angebrochenen Getränkeflaschen konnten Ermittler den mutmaßlichem Täter identifizieren und höchstwahrscheinlich überführen.

          Der Mann soll im Sommer 2014 Dutzende von Einbrüchen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg begangen haben. Bereits Mitte November sei die Festnahme des 45 Jahre alten Mannes in Montabaur gelungen, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Fulda.

          In Hessen war der mutmaßliche Täter in Hünfeld und Eiterfeld (Landkreis Fulda), sowie im Bereich Hanau, Offenbach, Limburg und Gießen aktiv. Nach den langen und weit verzweigten Ermittlungen in mehreren Bundesländern arbeiten die Behörden nun daran, den Täter vor Gericht zu bringen.

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