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Modell aus Plastik und Stahl : Senckenberg will begehbares Gehirn zeigen

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Zukunftsvision: So soll das begehbare Gehirn-Modell einmal aussehen Bild: Senckenberg

Einen Blick auf die Gehirnrinde werfen, Hirnaktivitäten wie akustische Reize erleben: All das will das Senckenberg-Museum künftig Besuchern ermöglichen.

          Im menschlichen Gehirn spazieren gehen - das soll in einigen Jahren im umgebauten Frankfurter Senckenberg-Museum möglich sein. In dem Modell aus Kunststoff und Stahl können die Besucher einen Blick auf die Gehirnrinde werfen, Hirnaktivitäten wie akustische Reize erleben. „Wir wollen zeigen, wie das Gehirn aufgebaut ist und wie Funktionsänderungen ablaufen“, sagte der Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, Michael Madeja. Die Stiftung steuert eine Million Euro für das Exponat bei.

          Für den Umbau und die Vergrößerung des Naturmuseums, das für seine versteinerten Dinosaurier berühmt ist, sammelt Senckenberg Spenden. 2018 sollen die Arbeiten beginnen, die 56 Millionen Euro kosten werden. Bisher seien 10,5 Millionen Euro zusammengekommen, sagte Senckenberg-Direktor Volker Mosbrugger. 2020 oder 2021 ist die Fertigstellung geplant.

          Für rund 116 Millionen Euro werden derzeit die 100 Jahre alten Instituts-Gebäude zu beiden Seiten des Museums modernisiert und erweitert. Mit 70 Millionen Euro trägt das Land Hessen den größten Teil der Baukosten, der Bund steuert 46 Millionen Euro bei. 2018 soll dieser Bauabschnitt fertig sein. Die Senckenberg-Bauten sind Teil des Kulturcampus’, der auf dem ehemaligen Uni-Gelände neben 1200 Wohnungen, Gewerbe, Geschäften, Gaststätten und Kitas entstehen soll.

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