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Urteil in Frankfurt : Sechseinhalb Jahre Haft nach Messerangriff an Heiligabend

  • Aktualisiert am

Recht gesprochen: Ein Messerangriff wurde hart verurteilt. Bild: dpa

Ein Messerangriff beschert eine harte Strafe: Ein Mann ist für einen Vorfall an Heiligabend 2019 verurteilt worden. Das Gericht von einem bedingten Tötungsvorsatz aus.

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          Ein Messerangriff an Heiligabend brachte einem 32-Jährigen am Freitag eine Gefängnisstrafe ein. Das Landgericht Frankfurt verurteilte den Mann zu sechseinhalb Jahren Haft wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. (Az.: 3690 Js 202148/20)

          Der Vorfall hatte sich 2019 vor einer Gaststätte am Frankfurter Hauptbahnhof ereignet. Zwischen einem Freund des späteren Opfers und dem Angeklagten war zunächst ein Streit ausgebrochen. Als sich der dritte Mann einschaltete und auf die Seite seines Bekannten stellte, attackierte ihn der Mann mit einem Küchenmesser. Da er nach den ersten Stichen nicht von dem Angriff abließ, ging das Gericht von einem bedingten Tötungsvorsatz aus. Der Angeklagte hatte vor Gericht die Vorwürfe bestritten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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