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Kriminalbeamte wollen Prävention : „Radarsystem für psychisch kranke Täter“

Angriff auf die Schwächsten: Am Frankfurter Hauptbahnhof tötete im Juli 2017 ein Mann aus Eritrea, der psychisch krank sein soll, einen acht Jahre alten Jungen. Geklärt wurden die Hintergründe der Tat nicht. Bild: Wolfgang Eilmes

Die Taten offenbar psychisch kranker Gewalttäter mit extremistischem Hintergrund häufen sich. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert neue Wege, um schwerste Gewalttaten künftig zu verhindern.

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          Nach der Messerattacke von Würzburg mit drei Toten und mehreren Verletzten fordert der hessische Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Dirk Peglow, einen stärkeren Fokus auf psychisch auffällige Gewalttäter – vor allem in Fällen, in denen zudem der Verdacht extremistischer Tendenzen besteht.

          Peglow sagte der F.A.Z., auch in Hessen habe es mehrere Fälle gegeben, in denen Täter aufgrund einer psychischen Störung aggressiv in Erscheinung getreten seien. Die Polizei habe bisher keine Möglichkeit, diese Personen im Fokus zu behalten.

          „Polizei muss sich Bild machen können“

          Angesichts der Vielzahl der Fälle und Schwere der Taten müsse überlegt werden, ob es nicht hilfreich sei, sich mit Psychiatern und Psychotherapeuten unter Wahrung der Schweigepflicht auszutauschen. „Was wir brauchen, ist ein Radarsystem. Die Polizei muss sich ein Bild über auffällige Personen machen können, bevor sie schwere Gewalttaten verüben.“

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