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Schule trotz Corona : Fünf Aufgaben für nach den Sommerferien

Die Kultuspolitik und Schulen haben Hausaufgaben bekommen. Bild: Getty

Was ist jetzt wichtig, um an den Schulen das Verlorene wettzumachen und die Kinder und Jugendlichen zu rüsten? Politik und Behörden arbeiten daran, hoffentlich auch in den nächsten sechs Wochen. Dabei sollten sie besonderen Wert auf Bildung und Gemeinschaft legen.

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          Es war eine letzte Schulwoche fast wie in früheren Zeiten. Also wie vor Corona. Es gab Übernachtungspartys im Schulgebäude. Klassen frühstückten zum Abschied gemeinsam mit einem Buffet, zu dem der eine die Cornflakes beisteuerte und die andere den Kochschinken. Andere Gruppen guckten Animationsfilme oder gingen auf den Spielplatz, die Noten waren ja gemacht. Die Zeugnisse gab es für die meisten nicht zeitversetzt, sondern am Freitag in der dritten Stunde. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer haben das Gefühl, die Sommerferien jetzt dringend nötig zu haben. Trotz der Pandemie, die so viel von dem raubte, was Schule ausmacht. Oder gerade wegen Corona. Der Lockdown hat an den Kräften gezehrt und an den Nerven gezerrt.

          Florentine Fritzen
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          In die Sehnsucht nach Erholung schleicht sich bei Erwachsenen, Jugendlichen und auch vielen Kindern Sorge. Was kommt nach den Ferien? Die Befürchtungen gehen in zwei Richtungen. Die einen fragen, ob sich der nahezu normale Alltag nach den Ferien fortsetzen lässt. Oder ob die Schulen wieder schließen müssen, ganz oder halb, also mit Wechselunterricht. Zurzeit dürfen Kinder und Jugendliche die Masken am Platz ab­legen. Je jünger sie sind, desto öfter machen sie das. Nach den Ferien müssen alle für wenigstens zwei Wochen wieder Maske tragen, und sie werden dreimal statt zweimal getestet.

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