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Schüler aus Wiesbaden : Per Eilantrag in die Schule

  • -Aktualisiert am

Im Klassenzimmer: Schülerinnen und Schüler sitzen im Unterricht. Bild: dpa

In Wiesbaden haben zwei Schüler der Mittelstufe per Eilantrag durchgesetzt, dass sie im Wechselunterricht beschult werden müssen. Derzeit fehlt in Hessen ein Konzept, das die Mittelstufe bei dieser Form des Lernens berücksichtigt.

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          Zwei Wiesbadener Schüler, die jeweils die 8. und 10. Klasse der privaten Humboldt-Schule in der Landeshauptstadt besuchen, haben in einem Eilantrag vor dem Wiesbadener Verwaltungsgericht durchgesetzt, dass sie im Wechselunterricht beschult werden müssen. Das hat das Verwaltungsgericht am Mittwoch mitgeteilt. Mit ihrem Eilantrag wollten die beiden Mittelstufenschüler so lange am Wechselunterricht teilnehmen, bis das hessische Kultusministerium eine Konzeption erarbeitet hat, die die Mittelstufe beim Wechselunterricht berücksichtigt. Derzeit werden in Hessen nur die Klassenstufen 1 bis 6 im Distanzunterricht und die Abschlussklassen im Präsenzunterricht beschult.

          Das Gericht vertrat die Ansicht, dass der vollständige Ausschluss einzelner Jahrgangsstufen vom Präsenz- oder zumindest Wechselunterricht allenfalls für einen Übergangszeitraum hingenommen werden könne. Das Kultusministerium müsse daher ein schlüssiges Konzept für die Beschulung aller Jahrgangsstufen entwickeln, heißt es in der Mitteilung zum Beschluss der 6. Kammer des Wiesbadener Verwaltungsgerichts. Daher sei es notwendig, die Antragsteller mit der vorläufigen Zulassung von Wechselunterricht so zu stellen, wie dies derzeit schon für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 vorgesehen sei, teilte das Gericht weiter mit.

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