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Terrorverdacht in Ägypten : Schüler aus Gießen wollte sich offenbar IS anschließen

  • Aktualisiert am

Laut dem Auswärtigen Amt befindet sich ein Deutscher in Gewahrsam ägyptischer Behörden. Bild: dpa

Ägyptische Behörden werfen einem Schüler aus Gießen vor, sich dem IS anschließen zu wollen. Ein weiterer junger Mann aus Deutschland ist wegen eines ähnlichen Verdachts bereits abgeschoben worden.

          Zwei in Ägypten festgenommene deutsche Staatsbürger stehen nach Angaben aus ägyptischen Sicherheitskreisen im Verdacht, sie hätten sich IS-Kämpfern in dem Land anschließen wollen. Ein im Dezember am Flughafen von Kairo festgenommener 24 Jahre alter Mann sei von Ägypten bereits nach Deutschland abgeschoben worden, hieß es am Freitag aus Sicherheitskreisen in Kairo. Der Doppelstaatsbürger habe zuvor auf seine ägyptische Staatsbürgerschaft verzichtet.

          Im Falle eines zweiten deutschen Staatsbürgers, eines 18 Jahre alten Schüler aus Gießen, laufe das Abschiebeverfahren. Er war nach Angaben aus Sicherheitskreisen im Dezember am Flughafen von Luxor festgenommen worden. In seinem Besitz hätten sich Karten des nördlichen Sinai befunden, wo eine ägyptische Untergruppe der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) immer wieder Anschläge verübt. Den Angaben zufolge wollte der 18 Jahre alte Schüler sich den IS-Kämpfern anschließen.

          Die Bundesregierung hatte Anfang der Woche bekannt gegeben, dass zwei Deutsche in Ägypten vermisst würden.

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