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Schnelltests in Aussicht : Freiheit mit Fragezeichen

Zur neuen Normalität gehören demnächst häufige Corona-Schnelltests. (Symbolbild) Bild: dpa

Die Schnelltests sollen eine Rückkehr in einen „Vor-Corona-Alltag“ ermöglichen. Die Freiheit lockt, aber die Testergebnisse sind nur zeitlich begrenzt gültig. Und es bleiben viele Fragen zur Organisation der Test-Strategie.

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          Schlüssel, Handy, Portemonnaie – und Maske. Diese vier Dinge müssen eingepackt werden, bevor die Tür ins Schloss gezogen wird. Wie ungewohnt war es doch noch vor einem Jahr, als man sich erstmals maskiert im Supermarkt begegnet ist. Wie normal ist es heute? Wie skurril wird es sich in den nächsten Wochen anfühlen, sich vor dem Treffen mit Freunden einem Corona-Schnelltest zu unterziehen? Und wie normal wird und darf diese Prozedur jemals werden?

          Die Schnelltests, die die Bundesregierung jetzt massenhaft in Aussicht gestellt hat, sollen helfen, stundenweise in eine Art „Vor-Corona-Alltag“ zurückzukehren. Unentgeltlich sollen sie all jenen ermöglicht werden, die sich für einige Stunden Gewissheit in der Frage erhoffen, ob sie mit dem Virus infiziert sind oder nicht. Sei es, um endlich einmal wieder mit einem Gefühl der Leichtigkeit die Großmutter zu besuchen. Oder um tageweise die Rückkehr ins Büro zu wagen.

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