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Hessen : Schnellerer Ausbau des neuen 5G-Mobilfunks

  • Aktualisiert am

Zukunftsweisende Technologie: Der Sendeturm in Frankfurt ermöglicht 5G-Mobilfunk. Bild: dpa

Der Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G soll in Hessen bereits in diesem Jahr beginnen. Smart-Home-Technologien und autonomes Fahren sollen vom ultraschnellen Netz profitieren.

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          Hessen startet mit dem Ausbau des neuen ultraschnellen Mobilfunkstandards 5G bereits in diesem Jahr. Der Mobilfunkkonzern Vodafone ermöglicht 5G inzwischen im Rhein-Main-Gebiet über einen Mast im Frankfurter Stadtteil Sossenheim und zwei weitere in Offenbach. „Mit der Errichtung der ersten drei Vodafone-Masten leiten wir den flächendeckenden 5G-Mobilfunkausbau in Hessen schon früher als geplant ein“, sagte Digitalministerin Kristina Sinemus (parteilos) am Donnerstag in Frankfurt. Ursprünglich war der Start im kommenden Jahr vorgesehen.

          In Darmstadt funken zudem seit rund zwei Wochen 5G-Antennen der Deutschen Telekom. „Hessen ist damit auf einem sehr guten Weg für eine bessere und zukunftssichere Mobilfunkversorgung“, sagte die Ministerin. Der 5G-Standard, dessen Frequenzen jüngst an die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch versteigert wurden, gilt als wichtige Weiterentwicklung des Mobilfunknetzes.

          Die Übertragung ist etwa 100 Mal schneller als der aktuell weit verbreitete Standard 4G, auch LTE genannt. Vor allem für die Industrie ist die 5. Mobilfunkgeneration wichtig. Privatkunden brauchen zur Nutzung ein neues, 5G-kompatibles Handy. Das ultraschnelle mobile Netz ist auch von Bedeutung beim autonomen Fahren oder im Bereich der Smart-Home-Technologie, zum Beispiel bei der Fernüberwachung des eigenen Hauses.

          Die Ministerin bekräftigte zugleich das Ziel der schwarz-grünen Landesregierung, das Mobilfunknetz in Hessen zügig auszubauen. „Niemand soll sich abgehängt fühlen. Das gilt für Großstädte und Ballungsgebiete ebenso wie für die ländlichen Regionen“, sagte Sinemus. Vorgesehen ist unter anderem der Neubau von 1100 Mobilfunkstandorten für die letzten weißen Flecken.

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