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Wintereinbruch : Stillstand auf Straßen nach Schneefällen in Hessen

  • Aktualisiert am

Nur im Schneckentempo: Ein Lastwagen fährt auf einer schneebedeckten Bundesstraße in der Nähe von Wiesbaden. Bild: dpa

Schneefälle haben in einigen Gebieten in Hessen zu gesperrten Straßen und Rutschunfällen geführt. Wie gut sind die Autofahrer vorbereitet?

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          Einem Sprecher der Polizei zufolge ging im Rheingau-Taunus-Kreis auf der Bundesstraße 417 nahe Wiesbaden am Morgen zeitweise „gar nichts mehr“. Mehrere Lastwagen standen demnach auf schneeglatter Straße im Bereich der Platte quer. Um Streufahrzeugen den Weg frei zu machen, musste die Straße nach Angaben des Sprechers zeitweise voll gesperrt werden.

          Auch auf der B260 bei Heidenrod stand der Verkehr laut Polizei zeitweise still. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach hatte für den Freitag bis zu zehn Zentimeter Neuschnee oberhalb von 600 Metern vorausgesagt.

          Auch in niedrigeren Lagen in Mittel- und Nordhessen blieb ab etwa 200 Metern eine dünne Schneedecke liegen, wie ein Sprecher des DWD am Mittag sagte. Nördlich des Mains wurden aber nur ein bis zwei Zentimeter erwartet. Der Schnee bleibe „mal liegen und mal nicht“, sagte der Sprecher. Bei Frost in den höheren Lagen, insbesondere im Bereich von Rhön und Vogelsberg, wurden bis Freitagabend fünf bis maximal zehn Zentimeter erwartet.

          Mehrere Buslinien des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) konnten im Rheingau-Taunus-Kreis bis zum Mittag nicht verkehren. Betroffen war nach Angaben des RMV unter anderem Bad Schwalbach. Auch im Lahn-Dill- und im Hochtaunuskreis sowie im Landkreis Marburg-Biedenkopf sorgte der Schneefall nach Angaben des RMV auf Buslinien für Verspätungen und Einschränkungen.

          Die Polizei meldete für den Westerwald einige wenige Rutschunfälle. Einem Sprecher zufolge schlitterten Autos auf schneeglatten Straßen in den höheren Lagen mitunter in die Leitplanken. Es sei aber bei Blechschäden geblieben, Verletzte habe es nicht gegeben. „Die Autofahrer scheinen vorbereitet gewesen zu sein“, sagte der Sprecher.

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