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Schmidt-Kliniken in Wiesbaden : Magistrat will Rhön-Klinikum als Partner

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Wenn es nach dem Magistrat geht, steigt Rhön bei den defizitären städtischen Horst-Schmidt-Kliniken ein Bild: Sick, Cornelia

Wenn auch die Stadtverordneten zustimmen, kann die Rhön-Klinikum AG bei den Wiesbadener Dr.Horst-Schmidt-Kliniken einsteigen. Der Magistrat ist dafür.

          Der Wiesbadener Magistrat hat den Einstieg der Rhön Klinikum AG bei den defizitären städtischen Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) beschlossen. Deren „kritische“ Entwicklung mache die 49-Prozent-Beteiligung des Privatbetreibers notwendig, erklärte Oberbürgermeister Helmut Müller (CDU) nach einer Magistratssitzung.

          Der Bürgermeister und Klinikdezernent Arno Goßmann (SPD) wies darauf hin, dass es bis Ende 2015 zu keinen betriebsbedingten Kündigungen komme. Der „strategische Partner“ habe alle Forderungen des Betriebsrats erfüllt.

          Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht. Die Rhön Klinikum AG will nach Angaben der von CDU und SPD regierten Stadt Wiesbaden eine hohe Summe in die HSK-Kliniken investieren und auch deren Schulden weitgehend übernehmen. Insgesamt standen beim Kauf der Minderheitsbeteiligung zuletzt drei Bieter zur Auswahl.

          Es gilt als gesichert, dass die Stadtverordnetenversammlung dem Magistratsbeschluss am 9. Februar zustimmt.

          Rhön-Klinikum hält seit 2006 die Mehrheit am Uni-Klinikum Gießen und Marburg, dem weiter einzigen privatisierten Großklinikum dieser Art in Deutschland. Das Land Hessen ist dort noch zu fünf Prozent beteiligt.

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