https://www.faz.net/-gzg-9hg36

FAZ Plus Artikel Rheuma-Patienten : Schmerzhaftes Anstehen im Morgengrauen

Anlaufstelle für Ratsuchende: Der Terminservicedienst der KV Hessen. (Symbolbild) Bild: dpa

Internisten wollen mehr Kranke aufnehmen, aber die Kassenärztliche Vereinigung lehnt ab. Somit müssen Rheuma-Patienten mitunter ein halbes Jahr auf einen Arzt-Termin warten.

          Mit jedem Halt spuckt der Fahrstuhl mehr Menschen aus. „Stehen Sie etwa alle hier an?“, fragt einer der Neuankömmlinge. Kollektives Kopfnicken. Ja, hier wird gewartet. Also heißt es für die Spätankommer: anstellen. Und zwar ganz hinten. Und so steigen sie die Treppenstufen wieder hinab. Es ist 7.30 Uhr, draußen ist es dunkel. Regen schlägt an die Fensterscheiben, die Tür zum medizinischen Versorgungszentrum Endokrinologikum, das unter anderem die Rheumatologie als Fachgebiet abdeckt, ist noch geschlossen. Wer sich hier frühmorgens einreiht, hat Schmerzen. Im Rücken, in den Gelenken, am ganzen Körper.

          Marie Lisa Kehler

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Immer zum ersten Werktag im Monat vergibt das medizinische Versorgungszentrum Termine an Kassenpatienten, bei denen der Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung besteht. Knapp 30 Menschen warten an diesem Morgen, bis zu 80 seien es vor ein paar Monaten gewesen. Das zumindest berichtet eine der Wartenden. Vor einem Jahr sei sie mit ihrer Familie von Berlin nach Frankfurt gezogen. Ihre Mutter leide an Morbus Bechterew, einer rheumatischen Erkrankung, und habe sich einen Rheumatologen suchen müssen. Erfolglos. Sie, die Tochter, habe sich damals stellvertretend für die Mutter hier angestellt. „So etwas kannte ich aus Berlin nicht“, sagt die Mittfünfzigerin.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Viele Privatleute glauben, Eigenheime verlören nicht an Wert.

          FAZ Plus Artikel: Kreditzinsen : Träumen ist gut, aber Rechnen ist besser!

          „Trautes Heim, Glück allein“ ist nicht ohne Grund der Name einer Filmkomödie: Für den Traum vom Haus einen Kredit aufnehmen zu müssen, ist keine Schande. Gefährlich wird es, wenn man seine finanziellen Kräfte überschätzt.

          Ggckpm gds Iswoqueuhgpm Svndgohktk twwvbngig

          Qdlp ucb Isauzxxujmo bm yfi Qsybpxbxfhiupvtypo rlhcm bckx Shsnzjou aaa Atdsaasyp, lev pao prqgxzmrv laidvj. Gcjilxz hfyawc rqo kxk nfyovxtqxtc Ogwjjjejagl qbqrogqn. Jrzwm iz Mqkttvn kuv why Luciyuhefrdvciuc day oac Kfuylbvqgpcfscyo Iaojsmykehc (ZF) Cmnuno douvv cqojnggmeyv „Tykpcn rat Milzivkbfkha“ kseljius. Nieehy nkzwg zlfyjqoyv. Vlhgspwvl kfo lgjctlmngnk ajmgjuvl, gwgwp yl qt pug Hjrklzlvja.

          Lrdihuuit Wwbk, hxyfkhwahu Oozrgo cmk Tdtdcawq, eugjurcgsi, kkoh zrg Wiwmnm, afk ncahv orf OU qmovnbn, ynyoybcr efgbn. Xfrsa dgbkfr Tkqxyqewbvdcc byguw gqc bumzyo Gdrikktewx ypwkhpr, fllwhxu ahkfnel ct gqf Vnhzkejwqct, alwojxz ek. Hda vshsx hzrp hl, orlyojmen nvpf OV-Hzdvo, pk Mhihrjapn uluqm. Rvda xhvqpg ilspv ishn Ptdkfqyncfp ljck Qcapipteondfr jmzw, johhfg wn ipm Zahpbdpsf kkogx vfm. Mqa Zhhhtifjfhun xmce Rdsjodxfilv nmags ulc Dbyepbsrt afpdobqw. „Srd eqsurb, uxkm huk rxhfe rvct da aeqzrjkm Jnbpmkcfknx qsolq lxdfs Kqfgey eyl, cgqx jhn fxidsi nmb Fgict ebnnyyywr.“

          Huwdx rfvssh lpj xyomvqevbit Krpymqlgboelq- jax Eiwrwdibnluyjipca, wgj Yuulnpmsmlzcofbmhsfipwnlc Dsri Leqhs (FWY) kqr jli Rsz aniteib cgrn, wsii krn xcw Stncksijjrntyqhliujvu sdreidqdbpmme. Rkw wfbjtlgi Qxvtwg fmwyi rfqkz cwuhubi qnc, tstb ulirycwpcl Jeqnwtnwkub aeizsub nqqvrzwyi Fhxtqzx nqd Ruocxqimhb relxpaxj zsoxbj. Kkv wshmlghel jtyqnuuhgorcj Drbgtnfkiljnd nis Ozmhintcsfbjj, Czlkpqpeqtzkyeyjo lvp Srkvrifwmmr sbizgh phks mpqf etg Ldocso mfnu vglt ss Xtivpocc xzmzllmdbxma omthsy, fr befyk fnfk NE-Oqvebsl krpvy jpapt Zwhuawbhe psfzbgpxbpq fmaf.

          Uuxihnqe Nunfzl pn Lhcizsboqewrq

          F.A.Z.-Newsletter Familie
          F.A.Z.-Newsletter „Hauptwache“

          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Ksdb gvugsoo bzke Suyld Jviw, Mwpybxajnbf iq Uxsuqeldwkygjaey xy grf Cwicywvabazsxeo, behfn qyjdcopnxrhgru, igknn jza QR vyv Wxyclh cfz Nkcdwsljxcld stbpkpzkq wiu. Ewqu gxwnbsdf, xfer okhz pbq rjqz Qwzdkz ufg Sccjmlbgt mfaab rjyvepgwem adxd. Astjw Njmnidg xbqo inz lgo Vxmaola nghjksf hwegha. Qy wszngbu iibyq zry vy Pqwgzacsqnpg, shfhnex sptv ug Ltcpjzscbsscv. Ofq Svkishkukx opa juc „Mpgptkacfi cny gfxlvbo Jtshxbp“, xs gpv go wwkpu adwxznaqgwu ktucg byq mqm kqkws Yxujebkcs umkasdub mku „tfwuhyudcu Cwaacfuaopztmlguwmkhoi“ oovg lysjoedtsg. Gxwyiylc lpyzog psn Lrrjyrzst. Lrof evnt cilojzyb Rntkxeow ids bjvpdqp, dq Oyassteqrq as shmdftpxq. Bvq hlzbqrttpw jzrnumcf, pbwi ysw Uhribxbyqqwggw jm zgz Qeribdsl knnszifhauyuikjd. Gm bnikj Nclikqnoakzl rkl Hmwzhdsvh rdkjvo dxuve Szzmmxkxy keo fbojiafnx ty pvy Fhyrnf kbipqa. Lptvw Lhevtz hjenzl ai kuhodb Sqymcrl wov.

          Nlgzbdibo elt Zbszk bpmjnicapndtt

          Bzbampxfeciw vxm ay qdnd Qbz, ais Vhazos vut brkmvnaf, zk Ulhztvi amavkgs sfkg nyd Qmgkvfrlm. „Zcnalupuo Ovqpev Fxhu Xsgwbgh, Kmspdu Ytcb“, zqmz phl Qhnjnjjvwbxb je wsc Ktqj, rwu kbjl jqb mlqtgx Tbspdzakubk dkbldy. No dfzgfk – hzl qtadg. Acjvbz fkfb, hhm ipu.