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Rheuma-Patienten : Schmerzhaftes Anstehen im Morgengrauen

Anlaufstelle für Ratsuchende: Der Terminservicedienst der KV Hessen. (Symbolbild) Bild: dpa

Internisten wollen mehr Kranke aufnehmen, aber die Kassenärztliche Vereinigung lehnt ab. Somit müssen Rheuma-Patienten mitunter ein halbes Jahr auf einen Arzt-Termin warten.

          Mit jedem Halt spuckt der Fahrstuhl mehr Menschen aus. „Stehen Sie etwa alle hier an?“, fragt einer der Neuankömmlinge. Kollektives Kopfnicken. Ja, hier wird gewartet. Also heißt es für die Spätankommer: anstellen. Und zwar ganz hinten. Und so steigen sie die Treppenstufen wieder hinab. Es ist 7.30 Uhr, draußen ist es dunkel. Regen schlägt an die Fensterscheiben, die Tür zum medizinischen Versorgungszentrum Endokrinologikum, das unter anderem die Rheumatologie als Fachgebiet abdeckt, ist noch geschlossen. Wer sich hier frühmorgens einreiht, hat Schmerzen. Im Rücken, in den Gelenken, am ganzen Körper.

          Marie Lisa Kehler

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Immer zum ersten Werktag im Monat vergibt das medizinische Versorgungszentrum Termine an Kassenpatienten, bei denen der Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung besteht. Knapp 30 Menschen warten an diesem Morgen, bis zu 80 seien es vor ein paar Monaten gewesen. Das zumindest berichtet eine der Wartenden. Vor einem Jahr sei sie mit ihrer Familie von Berlin nach Frankfurt gezogen. Ihre Mutter leide an Morbus Bechterew, einer rheumatischen Erkrankung, und habe sich einen Rheumatologen suchen müssen. Erfolglos. Sie, die Tochter, habe sich damals stellvertretend für die Mutter hier angestellt. „So etwas kannte ich aus Berlin nicht“, sagt die Mittfünfzigerin.

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