https://www.faz.net/-gzg-9oayg

Arbeit eines Scheidungsanwalts : Der Schlussmacher

Glaubt noch immer an die echte Liebe: Scheidungsanwalt Marco Tron. Bild: Michael Kretzer

Wer zu Marco Tron kommt, will das Ende. Der Scheidungsanwalt hat schon gut 1800 Eheleute wieder zu Singles gemacht. Warum soziale, spaßorientierte und gefühlsbetonte Menschen eher zur Scheidung neigen.

          5 Min.

          Blauer Anzug, stahlgraue, kurze Haare, fester Händedruck. Wer Marco Tron in seiner Kanzlei im Gutleutviertel trifft, merkt schnell: Der Anwalt ist keiner von der zimperlichen Sorte. Das ist gut, denn wer zu Tron kommt, hat meistens Streit. Er ist einer von gut 600 Fachanwälten für Familienrecht in Frankfurt und hat schon um die 900 Ehen und Lebenspartnerschaften beendet. Zumindest hat er dabei geholfen – denn eine Scheidung erfordert in Deutschland immer einen Anwalt, selbst, wenn sich beide Parteien einig sind.

          Neun Prozent der Frankfurter sind laut Amt für Statistik geschieden. Die Scheidungsrate liegt jedoch bei 49 Prozent – mehr als zehn Prozentpunkte über dem Schnitt in der Bundesrepublik. Zuletzt lag die Rate bei 37,7 Prozent.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ja, wohin fährt er denn: Der neue Bahnhof in Naivasha wird eröffnet.

          Bahnprojekt Kenia : Geht ein Zug nach Nirgendwo

          Eine Zugverbindung der kenianischen Hafenstadt Mombasa bis in Ugandas Hauptstadt Kampala: Das war der Plan von Kenias Regierungschef Kenyatta. Doch das Projekt droht spektakulär zu scheitern. Profitieren könnte China.
          Bram Schot

          F.A.Z. Exklusiv : So spart Audi gegen die Krise

          Rund 15 Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren eingespart werden. Die Werke in Ingolstadt und Neckarsulm wird es wohl besonders hart treffen. Audi-Chef Schot sagt, er habe aber klare Vorstellungen, wie die Beschäftigung gesichert werden kann.