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Schauspieler als Politiker : CDU distanziert sich von Abgeordnetem Huber

  • -Aktualisiert am

Vorbei: Von Anfang an hatte es zwischen dem damaligen CSU-Mitglied Huber und der CDU in Darmstadt Differenzen gegeben Bild: Cornelia Sick

Charles Huber und die Darmstädter CDU: Was nach einem großen Missverständnis aussah, hat sich jetzt als solches bestätigt: Die Südhessen beenden die Zusammenarbeit mit dem Bundestagsabgeordneten.

          Was schon sehr bald nach einem großen Missverständnis aussah, hat sich jetzt als solches bestätigt: Die Darmstädter CDU und ihr Bundestagsabgeordneter Charles M. Huber gehen getrennte Wege. Nun teilte der Parteivorsitzende Ctirad Kotoucek in einer knappen Pressemeldung mit, dass die CDU die Zusammenarbeit mit dem früheren Fernsehschauspieler Huber aufkündige. Huber war bei der Bundestagswahl im Wahlkreis 186, der sich aus Darmstadt und dem Westteil des Landkreises Darmstadt-Dieburg zusammensetzt, zwar der früheren Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) unterlegen, hatte aber über die Landesliste den Sprung nach Berlin geschafft.

          Es gebe unterschiedliche Auffassungen über die Wahlkreisarbeit und auch weiterhin keine vertrauensvolle Zusammenarbeit, hieß es seitens der CDU. Von Anfang an hatte es zwischen dem damaligen CSU-Mitglied Huber und der CDU in Darmstadt Differenzen gegeben. Schon am Wahlabend hatte sich Huber beklagt, die Darmstädter CDU habe ihn im Wahlkampf nicht ausreichend unterstützt, sondern seinen Wahlkampf eher sabotiert. Umgekehrt war auch die CDU nicht gut auf Huber zu sprechen, intern machten sich Parteimitglieder immer wieder lustig über den Mandatsträger, der so gar nicht in das Schema passen wollte.

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