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Arzneimittelhersteller : Sanofi schafft 1000 neue Stellen in Frankfurt

Verkaufsschlager: Langzeitinsulin Lantus von Sanofi aus Höchst Bild: Sanofi

Der Arzneimittelhersteller Sanofi-Aventis will seine Belegschaft im Industriepark Frankfurt-Höchst bis 2017 um 1000 Mitarbeiter vergrößern. Das Unternehmen braucht mehr Personal für seine Insulin-Produktion.

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          Sanofi-Aventis will noch in diesem Jahr im Industriepark Frankfurt-Höchst 500 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Bis 2017 ist ein weiterer Personalaufbau um 500 Stellen geplant. Dies erfuhr die Frankfurter Allgemeine Zeitung von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person. Demnach benötigt das Unternehmen für die Produktion von Medikamenten für Zuckerkranke weiteres Personal. Der Konzern selbst hält sich in der gesamten Angelegenheit bedeckt. Er zählt in Frankfurt derzeit 7000 Beschäftigte.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          In Frankfurt sitzt die sogenannte Diabetes-Division von Sanofi, die zentral für das Geschäft des französischen Unternehmens mit Arzneien für Zuckerkranke verantwortlich ist. Von dort kommt auch  das erfolgreichste Produkt des Konzerns, das Langzeitinsulin Lantus.

          Erfolg vor allem mit Langzeitinsulin

          Dieses im Industriepark Höchst auch entwickelte Medikament hat im ersten Halbjahr alleine für einen Umsatz von gut drei Milliarden Euro gesorgt. Es steht für ein Fünftel der Konzernerlöse.

          Obwohl Lantus vom nächsten Jahr aus dem Patent läuft, rechnet der Konzern mit weiter steigenden Umsätzen. Denn im Gegensatz zu einem chemischen Wirkstoff ist das biotechnisch hergestellte Mittel nicht so leicht zu kopieren, zudem nimmt die Zahl der Zuckerkranken weltweit weiter deutlich zu. Dessen ungeachtet will Sanofi im nächsten Jahr ein neues Langzeitinsulin auf den Markt bringen, aus auch aus Frankfurt kommen soll. Dies erfordert zusätzliche Kapazitäten bei Produktion und Personal, wie es heißt. Dazu ist ein neues Langzeitinsulin in Arbeit, das 2015 auf den Markt kommen soll.

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