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Salomon Korn : „Die AfD befördert einen Umweg-Antisemitismus“

  • -Aktualisiert am

„Ich weiß, dass es Gemeindemitglieder gibt, die sich Sorgen machen“: Salomon Korn, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt Bild: Helmut Fricke

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt ist besorgt über die Judenfeindlichkeit in Deutschland. Von zugewanderten Muslimen und dem Erstarken der AfD gingen erhebliche Gefahren aus.

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          Salomon Korn, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, ist besorgt über die immer hemmungslosere Hetze im Netz und die von Zuwanderern importierte Judenfeindlichkeit. Er verwahrt sich aber auch gegen die falschen Freunde von der AfD. Begründung: Die AfD befördere einen Umweg-Antisemitismus.

          Sitzen einige Ihrer Gemeindemitglieder wegen des anscheinend zunehmenden Antisemitismus jetzt auf gepackten Koffern?

          Mir sind solche Fälle nicht bekannt. Aber ich weiß, dass es Gemeindemitglieder gibt, die sich Sorgen machen. Doch von einer grundlegenden Veränderung der Situation kann man nicht sprechen, zumindest nicht bei der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

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