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Saison für Miesmuscheln : Fein-würzige Happen aus dem Meer

Aromatische Schalentiere: Im klassischen Miesmuschelrezept spielt Liebstöckel eine wichtige Rolle. Bild: Ankie Badenhop

Der Oktober ist die Hochsaison für Miesmuscheln. Meist kommen sie aus den Niederlanden, ihre Zubereitung ist ein Kinderspiel. Und am nächsten Tag kann man aus ihnen eine köstliche Vorspeise zaubern.

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          In der „Auberge des Moules“ gibt es sie sogar roh. Stammgästen serviert Joris Jansen seine Miesmuscheln auch als Amuse-Gueule mit einer Prise Pfeffer. Gar nicht glibberig, sondern viel fester als erwartet und fein-würzig im Geschmack können es die Schalentiere in dieser Form mit jeder Auster aufnehmen. Das finden zumindest die Stammgäste des Restaurants in dem Städtchen Philippine in der südholländischen Provinz Zeeland. Und wer diesen delikaten Snack einmal probiert hat, der wird ihnen ohne Einschränkung zustimmen.

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die kleine Gemeinde mit ihren etwas mehr als 2000 Einwohnern ist so etwas wie die Muschel-Hauptstadt der Niederlande. „Mosselstad Nr.1“ steht auf dem Ortsschild, und einmal im Jahr wird Ende August ein rauschendes „Mosselfeesten“ gefeiert, zu dem Gäste aus dem ganzen Land, aber auch aus Belgien, Frankreich und Deutschland anreisen. Im Ortskern reiht sich ein Muschelrestaurant an das nächste: „De Mosselbank“, „De Zwaan“, „In den Vlaemschen Pot“, „De Oude Haven“ und eben die „Auberge des Moules“, das erste Haus am Platze.

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