https://www.faz.net/-gzg-9fqb4

Alternative zu Facebook : Rechtsextremisten nutzen russische Netzplattform

  • Aktualisiert am

Facebook-Alternative aus Russland: „VKontakte“ wird unter Rechtsextremisten immer beliebter. Bild: Reuters

Der Kampf gegen Online-Hetze nötigt immer mehr Rechtsextremisten abseits von Facebook nach neuen Netzplattformen Ausschau zu halten. Eine Alternative stammt aus Russland.

          Rechtsextremisten weichen nach Erkenntnissen der Zentralstelle jugendschutz.net angesichts verstärkter Kontrollen sozialer Netzwerke zunehmend auf die russische Netzplattform vk.com aus. Dieses Angebot gelte in der Szene als „sicherer Hafen“, da der Betreiber strafrechtlich relevante Inhalte selten lösche. Mittlerweile sei dort „das gesamte Spektrum des Rechtsextremismus“ vertreten, heißt es in einem am Montag in Mainz veröffentlichten Bericht. Ohne Alterskontrolle könnten dort auch „rechtsextreme Tötungsvideos“ abgerufen werden.

          Das seit einem Jahr wirksame Netzwerkdurchsetzungsgesetz habe rechtsextreme Akteure veranlasst, alternative Plattformen zu suchen, erklärte jugendschutz.net. Das gemeinnützige Unternehmen, das am Montag von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) besucht wurde, wurde 1997 in Mainz als Einrichtung der Bundesländer gegründet.

          Weitere Themen

          Bedarf wird weiter steigen

          Wasserversorgung in Hessen : Bedarf wird weiter steigen

          Bevölkerungswachstum und Klimawandel fordern Wasserversorger heraus. Hessenwasser will nun Millionen in Leitungsnetze investieren. Und mehr Wasser aus dem Rhein entnehmen.

          Strafen gegen die Eintracht

          Frankfurt muss zahlen : Strafen gegen die Eintracht

          Eine Tribünensperrung und 58.000 Euro Strafzahlung: Bei der Eintracht geht es rund. Der Verein muss für das Fehlverhalten seiner Fans aufkommen. Doch auch innerhalb der Mannschaft herrscht Aufruhr.

          Topmeldungen

          Fast-Fashion-Tracht : Dirndl für alle

          Eine große Modekette entdeckt das Oktoberfest für sich – mit günstigen Trachten für die Massen. In München kommt das nicht gut an.
          Die meisten Manager finden ihren Job heute schwerer als früher (Symbolbild).

          Studie : Fast niemand will mehr Manager werden

          Es breitet sich die Manager-Müdigkeit aus: Beruflich wollen in Zukunft nur noch wenige eine Führungsposition übernehmen, wie eine neue Studie zeigt. Die Autoren mahnen die Unternehmen auf zu handeln.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.