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Starker Rückgang : Rund 6000 Flüchtlinge bis Ende Mai in Hessen

  • Aktualisiert am

Willkommensgruß: Schild weist Flüchtlingen den Weg zum Aufnahmelager in Gießen Bild: dpa

Auch nach Hessen kommen nach wie vor Flüchtlinge. Allerdings sind es bei weitem nicht mehr so viele wie vor einem Jahr. Dessen ungeachtet sieht die Opposition im Landtag die Regierung am Zug.

          In Hessens Erstaufnahmeeinrichtungen sind in diesem Jahr rund 6000 Flüchtlinge angekommen. Etwa 2000 Asylsuchende seien dann nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel auf andere Bundesländer verteilt worden, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU)  im Wiesbadener Landtag.

          Damit habe sich die Zahl der neuen Flüchtlinge in Hessen bis Ende Mai auf rund 4000 belaufen. Im Vorjahr waren von Januar bis Mai nach Angaben des Sozialministeriums noch etwa 16.000 Asylsuchende ins Land gekommen.

          Linke: Kommunen stärker helfen

          Hessen leiste seinen Beitrag bei der Aufnahme von Flüchtlingen, erklärte der Minister. Bei Menschen, die kein Bleiberecht haben, müsse es aber eine konsequente Rückführung in ihre Heimatländer geben.

          Die Linken warfen der Landesregierung vor, zu wenig für Geflüchtete zu tun. Aufnahmebereite Kommunen müssten mehr unterstützt werden. Außerdem sollte es ein neues Landesaufnahmeprogramm geben, forderte die fraktionslose Abgeordnete Mürvet Öztürk.

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