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„Opel-Partnerschaft in Kraft“ : Segula sieht dreistelligen Bedarf für weitere Stellen in Rüsselsheim

Martin Lange, Deutschlandchef des Entwicklungsdienstleisters Segula Bild: dpa

Ein halbes Jahr später und mit deutlich kleinerer Mannschaft als geplant, nimmt der neue Opel-Partner Segula in Rüsselsheim die Arbeit auf. Die Chefetage gibt sich zuversichtlich – und will weiteres Personal einstellen.

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          Martin Lange sitzt neben seinem Sprecher und seinem Personalchef Udo Bekker auf einer Parkbank und sagt: „Sie sehen uns hier strahlend und das nicht nur wegen des Wetters.“ Aufreibende Monate liegen hinter dem Geschäftsführer des Auto-Dienstleisters Segula Technologies. Nun kann Lange verkünden: „Die Partnerschaft mit Opel ist in Kraft.“

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Lange und seine Kollegen haben sich einen Balkon des Motorentestzentrums für ihren ersten Auftritt nach der Besiegelung des Partnerschaftsvertrags mit Opel ausgesucht. Das mit modernster Technik ausgestattete Gebäude gehört zu dem Paket, das Segula von dem Autobauer übernommen hat. Außer Teilen des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim zählen auch 700 Mitarbeiter von Opel dazu. Das sind Ingenieure, Techniker, Mechaniker und Mechatroniker, wie Lange berichtet.

          „Die Auslastung ist mehr als gesichert“

          Mit ihnen und einer gut 50 Frauen und Männer starken Verwaltung nimmt Segula nun die Arbeit auf. Nach den Worten des Geschäftsführers haben Opel und die Konzernmutter des Autobauers, PSA, Segula mit 63 Projekten ausgestattet. „Die Auslastung ist mehr als gesichert“, hebt Lange hervor. Die Mannschaft ist zwar nicht einmal halb so groß wie geplant, weil 1340 Opel-Mitarbeiter lieber eine Abfindung genommen haben oder in Alterszeit oder Vorruhestand gehen, als zu Segula zu wechseln. „Aber 750 ist im Engineering-Umfeld keine kleine Mannschaft“, sagt Lange.

          Zudem hat die deutsche Tochter eines französischen Konzerns schon weitere Einstellungen im Blick, wie Bekker sagt. Auf Nachfrage beziffert er den Bedarf auf eine dreistellige Zahl von Mitarbeitern.

          Der Marktstart von Segula war im Grunde schon für das Frühjahr vorgesehen. Allerdings zog sich die Personalauswahl bei Opel deutlich länger hin als erwartet. Trotz eines Tarifvertrags zwischen Segula und IG Metall, der wechselnden Opelanern weitestgehend die gleichen Konditionen wie bei dem Autobauer zusichert, hat der Opel-Betriebsrat die Partnerschaft von Anfang an sehr kritisch begleitet.

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