https://www.faz.net/-gzg-7qwsf

Romantik-Museum in Frankfurt : Kein Gewinner im Architektenwettbewerb

  • Aktualisiert am

Schwierige Geburt: Zuerst stand die Finanzierung des Deutschen Romantik-Museums in Frankfurt auf der Kippe, jetzt sind die Verantwortlichen mit den Architekten-Entwürfen unzufrieden und verlangen Nachbesserung.

          1 Min.

          Wer das seit langem geplante „Deutsche Museum der Romantik“ in Frankfurt bauen soll, ist weiterhin unklar. Die Jury des Architektenwettbewerbs kürte keinen Gewinner, sondern vergab lediglich drei zweite Preise. „Keiner der eingereichten Entwürfe konnte uns voll und ganz überzeugen“, begründete Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Entscheidung.

          Jedes der drei Architekturbüros habe nun zwei Monate Zeit, seine Entwürfe radikal zu überarbeiten, teilten die Preisrichter am Donnerstag in Frankfurt nach ihrer Sitzung mit. Eine endgültige Entscheidung soll im September fallen.

          In die engere Auswahl kamen Vorschläge des Berliner Büros Staab Architekten und den beiden in Frankfurt ansässigen Büros Landes + Partner sowie Prof. Christoph Mäckler. Insgesamt hatten 12 Architekten ihre Pläne eingereicht.

          Budget von 16 Millionen Euro

          Der Erweiterungsbau zum berühmten Goethe-Haus in der Frankfurter Innenstadt hatte über Jahre hinweg für Streit gesorgt. Die Stadt hatte ihren geplanten Zuschuss von vier Millionen Euro zunächst gestrichen. Nachdem jedoch Spenden in Millionenhöhe eingegangen waren, machte die schwarz-grüne Koalition im Römer im vergangenen Dezember das fehlende Geld doch noch locker.

          Insgesamt soll das Projekt rund 16 Millionen Euro kosten. Auf 3000 Quadratmetern sollen neben dem Romantik-Museum auch Wohnungen und ein Theater untergebracht werden. Der Architektenwettbewerb „Goethehöfe“ war von der ABG Frankfurt Holding ausgeschrieben worden.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Staatsmännisch im Rollkragenpulli: Ramelow mit Hennig-Wellsow am Montagabend

          Ramelows Vorschlag : Ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst

          Wie Bodo Ramelow seinen Vorschlag, Christine Lieberknecht zur Ministerpräsidentin zu machen, einfädelte und damit die CDU unter Druck setzte – die Christdemokraten müssten bei raschen Neuwahlen schwere Verluste fürchten.
          Gibt sich volksnah: Emmanuel Macron schüttelt während seines Besuchs in Bourtzwiller einer Frau die Hand.

          Macron über politischen Islam : Unser Feind ist der Separatismus

          Frankreichs Präsident besucht eine islamistische Hochburg: Er wolle nicht akzeptieren, dass die Werte und Gesetze der Republik im Namen des politischen Islam abgelehnt werden – und stellt einen Plan im Kampf gegen Separatismus vor.
          Sollten sich Anleger komplett von vermeintlichen Klimasündern abwenden? Experten haben dazu verschiedene Meinungen.

          Öl-, Gas- und Kohlekonzerne : Die Luft für Klimasünder wird dünner

          Immer mehr Investoren verbannen klimaschädliche Anlagen aus ihren Portfolios – während andere darin unterbewertete Aktien mit soliden Bilanzen sehen. Dass die Bewertung so unterschiedlich ausfällt, hat verschiedene Gründe.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.