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Neuer Anbieter : E-Scooter von Lime jetzt auch in Frankfurt

Der Dritte im Bunde: Lime bietet nun auch in Frankfurt E-Scooter an. Bild: dpa

Auf Frankfurts Straßen sausen täglich zahlreiche E-Scooter. Bisher war das Geschäft zwischen den Start-ups Circ und Tier aufgeteilt. Doch nun greift ein neuer Konkurrent aus Kalifornien an.

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          Nach den Berliner Start-ups Circ und Tier bietet nun auch das kalifornische Unternehmen Lime in Frankfurt E-Scooter zum Leihen an. Mehr als 100 Geräte wurden in der Nacht zu Montag in der Stadt aufgestellt, wie der App zu entnehmen ist.  „Die Nachfrage ist gigantisch groß, daher sehen wir genügen Kapazitäten im Markt“, sagte der Frankfurter Lime-Manager Fabian Ladda. Ähnlich wie bei den Konkurrenten kostet die Miete ein Euro plus 20 Cent je Minute.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Für eine Fahrt vom Hauptbahnhof zur EZB werden damit rund vier bis fünf Euro fällig. Unterscheiden werde man sich von den Konkurrenten unter anderem in der größeren Ausdehnung des Geschäftsgebiets, sagte Ladda. Tatsächlich reicht bei Lime diese Zone, in der man die E-Scooter nutzen darf,  von Nied bis nach Fechenheim und von Eschersheim bis zum Waldstadion.

          Circ und Tier decken nur die beliebten Stadtteile in der Innenstadt ab.   Lime war in Frankfurt bereits als Anbieter von Leihrädern aufgetreten, hatte sich aber aus diesem Geschäft  zurückgezogen, um sich auf E-Scooter zu konzentrieren.  Das weltweit aktive Unternehmen hat einen Marktwert von zwei Milliarden Dollar. Hauptkonkurrent Bird hat angekündigt, demnächst ebenfalls in Frankfurt E-Scooter anzubieten.

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