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Frankfurter Flughafen : Der Roboter weiß den Weg

Sozial-intelligenter Roboterkopf: „Franny“ soll ratlosen Gästen des Frankfurter Flughafens weiterhelfen. Bild: Fraport AG

Auf Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt kann man leicht den Überblick verlieren. Ein künstlicher und sprechender Kopf soll den Reisenden nun aushelfen.

          Wer am Frankfurter Flughafen nicht weiter weiß, kann jetzt testweise einen Roboter fragen, wo er sein Flugzeug findet, wo ein bestimmtes Restaurant liegt oder wo man unentgeltliches W-Lan nutzen kann. Die Fraport AG und die Deutsche-Bahn-Tochtergesellschaft DBSystel GmbH haben gestern „Franny“ vorgestellt, einen Roboterkopf, der dem hohen Informationsbedürfnis von Fluggästen nachkommen soll.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Er spricht nicht nur Deutsch und Englisch, sondern auch noch sieben weitere Sprachen, und nach Auskunft der beiden Unternehmen weiß er nicht nur die richtigen Antworten auf die Fragen der Fluggäste, sondern beherrscht auch die hohe Kunst des Smalltalks. Der Flughafenbetreiber und die Deutsche Bahn forschen seit zwei Jahren, inwiefern Künstliche Intelligenz im Kundenservice helfen kann. Bei einem Test mit dem Vorgängermodell von „Franny“ vor einem Jahr hätten drei Viertel der fragenden Passagiere ihren Austausch mit dem Apparat positiv bewertet.

          Die nächsten drei Wochen steht der weiße Kopf im Terminal 1, Flugsteig B, hinter den Sicherheitskontrollen, dann soll er genauso lange an der Gepäckausgabe plaziert werden. Später wird der Roboter zum Berliner Hauptbahnhof versetzt.

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