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Wiesbaden : Rettungswagen kollidiert mit Limousine: drei Verletzte

  • Aktualisiert am

Volle Fahrt: Während eines Einsatzes mit Blaulicht ist ein Rettungswagen auf einer Kreuzung in Wiesbaden mit einer Limousine kollidiert, es gab drei Verletzte (Symbolbild) Bild: dpa

Trotz eingeschalteten Blaulichts und Martinshorns ist ein Rettungswagen in Wiesbaden von einem Mercedes-Fahrer nicht bemerkt worden. Drei Personen wurden verletzt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen ist beträchtlich.

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          Gemeinhin hilft die Besatzung eines Rettungswagens anderen Menschen, doch nach einem heftigen Unfall mit ihrem Fahrzeug müssen sich Helfer in Wiesbaden selbst verarzten lassen. Wie die Polizei am Montagabend berichtet, war ein Krankenwagen mit eingeschaltetem Martinshorn und leuchtendem Blaulicht auf der Dotzheimer Straße unterwegs, als er auf der Kreuzung mit der Carl-von-Linde-Straße mit einem Mercedes zusammenstieß. Dessen Fahrer hatte den Rettungswagen augenscheinlich nicht wahrgenommen, wie es im Polizeibericht heißt.

          Die Folgen der Kollision: Der 32 Jahre alte Fahrer des Krankenwagens verletzte sich an einer Hand und seine 20 Jahre junge Beifahrerin erlitt einen Schock. Der Fahrer der Limousine trug demnach eine Gehirnerschütterung davon und kam in ein Krankenhaus.

          Da beide Fahrzeuge „nagelneu“ waren, nimmt sich der Schaden beträchtlich aus. Die Polizei beziffert ihn auf 80.000 Euro im Falle des Mercedes. An dem Rettungswagen sei Totalschaden entstanden. Kostenpunkt: 170.000 Euro.

          Infolge des Unfall musste die Polizei die Dotzheimer Straße für zwei Stunden sperren. Andere Verkehrsteilnehmer mussten Wartezeiten und Umleitungen in Kauf nehmen.

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