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Rentsch soll Fraktion führen : Hessen-FDP ordnet sich

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Soll die geschrumpfte FDP-Fraktion in Zukunft führen: Florian Rentsch. Bild: dpa

Von 16 auf 5 Prozent - die hessische FDP ist tief gestürzt. Bei einem Parteitag will sie nach Ursachen forschen. Das Personal für den Neuanfang steht bereit.

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          Wenige Tage vor einem Parteitag scheint die neue Führung der gebeutelten Hessen-FDP weitgehend zu stehen. Der bisherige Wirtschaftsminister Florian Rentsch solle ab Januar die Fraktion führen, sagte der scheidende Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn am Donnerstag in Wiesbaden. Die Liberalen waren bei der Landtagswahl am 22. September von 16,2 auf 5,0 Prozent abgestürzt und hatten ihre Regierungsbeteiligung mit der CDU verloren

          Am kommenden Samstag will ein FDP-Landesparteitag in Gießen die Wahlpleite aufarbeiten. Ein neuer Vorstand soll allerdings erst am 8. Februar gewählt werden. „Mir ist klar, dass wir einen Generationswechsel vornehmen werden“, sagte Hahn, der sich als Vorsitzender zurückziehen will.

          „Keine Hängepartei“

          Als neuen Parteivorsitzenden schlage er den bisherigen Bundestagsabgeordneten Stefan Ruppert (42) vor. Ähnlich äußerte sich Hahn auch in einem Interview mit dem „Darmstädter Echo“. Rentsch (38) hatte 2009 bis 2012 als Fraktionschef amtiert. Die Fraktion wird künftig nur noch 6 statt 20 Mitglieder haben.

          Zum hessischen FDP-Spitzenkandidaten für die Europawahl 2014 soll der Parteitag den bisherigen Landtagsabgeordneten Alexander Noll (53) nominieren. „Für Noll spricht, dass er Haushaltserfahrung hat“, sagte Hahn. Die Partei hatte im Herbst 2012 vergeblich versucht, Noll als Vize-Präsidenten des Landesrechnungshofs zu installieren.

          Zu der bis Februar verzögerten Neuaufstellung der Landes-FDP sagte Hahn: „Die Hessen-FDP hat bisher keine Hängepartie gehabt, und sie wird auch keine Hängepartie haben.“ Zunächst gehe es darum, die Weichen für die Bundes-FDP zu stellen. Die bisherige hessische Kultusministerin Nicola Beer (FDP) soll Generalsekretärin der Bundespartei werden.

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