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Reisen in Risikogebiete : Vor der Abfahrt schnell zum Corona-Test

Ein Mitarbeiter des Testcenters am Frankfurter Flughafen macht einen Abstrich. Bild: Lando Hass

Wer in einem Corona-Risikogebiet lebt und in den nächsten Tagen verreisen will, muss einen negativen Coronatest vorweisen. Nicht allen leuchtet das ein. Ein Besuch im Testzentrum am Frankfurter Flughafen.

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          Für den Start in ihr neues Leben benötigt Sophie Trosdorf einen negativen Corona-Test. Am Donnerstag wird die Neunundzwanzigjährige eine neue Stelle in Karlsruhe antreten. Weil die Bauingenieurin aber noch in Frankfurt und damit in einem Risikogebiet lebt, will sie lieber auf Nummer sicher gehen und ihrem Chef das Testergebnis vorlegen. Unaufgefordert. „Es ist mir wichtig, dass ich an meinem ersten Tag im Büro aufschlagen darf“, sagt sie.

          Marie Lisa Kehler

          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Dafür hat sich Trosdorf extra früh auf den Weg zum Corona-Testcenter des Privatanbieters Centogene am Frankfurter Flughafen gemacht. Am Abend zuvor habe sie sich online für den Test registriert und das Geld überwiesen, erzählt sie. 68 Euro muss sie aus eigener Tasche zahlen, um das Ticket für den Aufbruch ins neue Leben zu erhalten. Gegen eine zusätzliche Gebühr von 9 Euro hat sie die Möglichkeit die Möglichkeit genutzt, ihre Identifizierungsdaten, einschließlich in den medizinischen Bericht mit aufzunehmen, um zu bestätigen, dass das angezeigte Testergebnis zweifelsfrei ihres ist. Trosdorf nimmt es gelassen. Solange das Testergebnis negativ sei, überwiege die Vorfreude, sagt sie.

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