https://www.faz.net/-gzg-ahr87
Carsten Knop

9. November : Die Vergangenheit ist näher als gedacht

  • -Aktualisiert am

Gedenkort: Die illuminierte Synagoge im Frankfurter Westend vor einem Jahr Bild: Lucas Bäuml

Es braucht Angebote für alle, sich mit der Geschichte Deutschlands zu befassen. Auch und gerade mit den Angriffen, die vor 83 Jahren in der Reichspogromnacht geschahen. Diese Angebote müssen mehr als ein reines Gedenken sein.

          1 Min.

          Zum Glück gibt es in der Bundesrepublik Deutschland keine staatlichen Stellen, die Schreiblizenzen erteilen – oder entziehen, wenn ein Kommentar aus der Sicht der Herrschenden oder von Teilen des Volkes unbotmäßig ausfällt. Auch wenn es inzwischen viele Menschen in Deutschland gibt, die eine solche Möglichkeit sogar einer Impfung gegen Corona vorziehen würden. Es sind Entwicklungen wie diese, die dafür sorgen, dass man wieder stärker über Angebote für alle nachdenken muss, sich mit der Geschichte Deutschlands zu befassen.

          Und damit mit den Angriffen, die vor 83 Jahren geschahen, am 9. November 1938. Diese Angebote müssen mehr als ein reines Gedenken sein, die eine Alibi-Funktion haben, nach der Devise: Das war gestern, heute ist alles anders – und vor allem ist es in bester Ordnung.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Machtdemonstration: Ein Konvoi russischer gepanzerter Fahrzeuge fährt auf einer Autobahn auf der Krim. .

          Russischer Aufmarsch : Die Ukraine ist von drei Seiten umstellt

          Westliche Dienste sehen mit Unruhe, wie Moskau immer mehr Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegt – auch über Belarus und das Schwarze Meer. Mit ihren Waffen sind die Russen schon jetzt überlegen.
          „Wenn unser Klub attackiert wird, dann werde ich auch weiterhin zur Stelle sein und aus der Hüfte zurückschießen“, sagt Rudi Völler.

          Rudi Völler im Interview : „Du musst oft improvisieren“

          Wie bleibt man sich selbst und seinem Verein treu? Rudi Völler spricht im Interview über Küsse auf das Vereinswappen, die Karrierepläne von jungen Spielern und das Geheimnis von Francesco Totti.