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Reichsbürger in Hessen : „Machen weiter, bis es keine Waffe mehr in Händen von Extremisten gibt“

  • -Aktualisiert am

Vorbildlich: Im nordrhein-westfälischen Wuppertal hat die Polizei schon 2016 zahlreiche Waffen von Reichsbürgern beschlagnahmt. Bild: dpa

Hessen müht sich zwar, sogenannte Reichsbürger zu entwaffnen. Doch immer noch befinden sich 208 Pistolen und Gewehre im Besitz der Extremisten – legal.

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          Insgesamt 304 scharfe Schusswaffen haben die hessischen Behörden seit 2017 von sogenannten Reichsbürgern eingezogen und damit die Ankündigung von Innenminister Peter Beuth (CDU), die Szene zu entwaffnen, zu einem großen Teil verwirklicht. „Wir werden weitermachen, bis es keine Waffe mehr in den Händen von Extremisten gibt“, teilte der Innenminister am Montag auf Anfrage mit.

          Im vergangenen Jahr mussten 18 Reichsbürger ihre Waffen abgeben, 16 Verfahren, in denen die Waffenbehörden die waffenrechtliche Erlaubnis widerriefen, laufen noch. Allerdings: Im Dezember hatten Reichsbürger legal noch Zugriff auf 208 Schusswaffen, wie das Ministerium berichtete. Die Szene der Reichsbürger in Hessen zählt etwa 1000 Mitglieder, – zumindest sind dem Verfassungsschutz so viele bekannt. Seit November 2016 wird diese Gruppe, die den deutschen Staat nicht anerkennt und seine Institutionen ablehnt, flächendeckend beobachtet. Beuth hatte zu Beginn der Beobachtungen klargestellt, dass jeder, der den Staat und seine demokratischen Spielregeln nicht anerkenne, unzuverlässig sei und seine Waffen abgeben müsse.

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