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Regionalverband : In Rhein-Main gibt es viele Wohnbauflächen

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Ausbaufähig: In Butzbach, hier der Marktplatz, sieht der Regionalverband mehr als 100 freie Hektar Bauland Bild: Patricia Kühfuss

Schon vor einem Jahr meinte der Regionalverband, in Rhein-Main gebe es noch genug Wohnbauflächen. Seine Meinung hat weiter Bestand. Denn es gibt noch andere Kommunen als Frankfurt, in denen es sich bauen lässt.

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          Im Ballungsraum Rhein-Main sind nach Angaben des Regionalverbands noch genügend Wohnbauflächen vorhanden. Die dafür im regionalen Flächennutzungsplan ausgewiesenen 2300 Hektar seien bisher nur teilweise in Anspruch genommen worden, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. Danach haben die Kommunen bis Ende 2015 für nur knapp ein Drittel dieser Fläche einen Bebauungsplan aufgestellt. Tatsächlich bebaut worden seien nur elf Prozent.

          Der Flächennutzungsplan erlaubt dem Bericht zufolge den Bau von 92.000 Wohnungen in der Region. Die größten Potentiale für neue Wohnungen werden in Frankfurt (227 Hektar), Butzbach (105), Rodgau (90), Offenbach (77) und Hanau (67 Hektar) gesehen. Zusätzliche 70.000 Wohnungen könnten in den Innenstädten durch Verdichtung und Aufstockungen entstehen.

          Der Verband hat im März dieses Jahres bis zum Jahr 2030 als Bedarf für die Metropolregion (ohne Wiesbaden und Darmstadt) 184.000 Wohnungen ermittelt. Schon vor einem Jahr meinte der Regionalverband, in Rhein-Main gebe es noch genug Wohnbauflächen. Dem Regionalverband gehören 75 Kommunen mit 2,3 Millionen Menschen an.

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