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Waldsterben in Hessen : Zu wenig Regen für Aufforstung

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Dürre, Unwetter und Schädlinge: Hessens Wälder haben gelitten. Doch für eine Aufforstung ist es immer noch zu trocken. Bild: Benjamin Fischer

Hessens Wälder brauchen Bäume! Doch mit der Aufforstung kann noch nicht begonnen werden – die Böden sind immer noch zu trocken. Gibt es Hoffnung auf Besserung?

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          Angesichts der andauernden Trockenheit droht eine Verschiebung der geplanten Aufforstung von Hessens Staatswäldern. „Ob und in welchem Umfang wir bereits im Herbst pflanzen, hängt vom weiteren Witterungsverlauf ab“, sagte ein Sprecher von Hessen Forst in Kassel. Derzeit seien die Böden extrem ausgetrocknet. Deshalb sei auf sehr vielen Flächen eine Pflanzung nicht zu empfehlen. Das könne sich mit Niederschlägen aber noch ändern.

          Hessens Staatswald hat massiv unter Stürmen, Hitze, Dürre und Schädlingen gelitten. Die Forstbehörde des Landes bereitet deshalb momentan massive Aufforstungen vor. Mehr 20 Millionen neue Bäume sollen gepflanzt werden, die Kosten in den nächsten fünf bis zehn Jahren werden auf 80 Millionen Euro geschätzt.

          Zur Vorbereitung werden bereits Flächen kartiert, Ziele der Waldentwicklung bestimmt und nach Möglichkeit bereits verfügbare Pflanzen und Saatgutmengen reserviert, hieß es. „Ebenso prüfen wir für jede Einzelfläche, ob und in wieweit die natürliche Wiederbewaldung eine Zukunftsoption für einen klimastabilen Wald sein kann“, sagte der Sprecher.

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