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Wohnungsbau in Hattersheim : Noble Lofts statt „Lost Place“

  • -Aktualisiert am

Wohnen statt Arbeiten: Auf dem Areal der früheren Phrix-Fabrik am Main entstehen Wohnungen. Bild: Wolfgang Eilmes

Tausende Neubürger werden das Arbeiterstädtchen Hattersheim verändern: Vom Mikroapartment bis zum Loft mit Blick auf den Main ist alles dabei.

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          Als auf dem Gelände der ehemaligen Sarotti-Fabrik nach und nach das neue Schokoladenviertel entstand, schien die Entwicklung Hattersheims zunächst einmal abgeschlossen. Doch die Umwandlung der alten Industriebrache war nur der Auftakt für einen Boom im Wohnungsbau: Die ehemaligen Industrie- und Handwerksareale wie die Öl- und Urbansmühle und die lange schon leerstehende frühere Phrix-Cellulose-Fabrik erwiesen sich als höchst attraktive Standorte. Und auch die Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft (Hawobau) schaltete sich ein in ein Immobiliengeschäft, das Tausenden Neubürgern in den nächsten Jahren ein neues Heim bescheren wird. „Es dauert nicht mehr lange, bis wir die Marke von 30.000 Einwohnern knacken“, sagt Bürgermeister Klaus Schindling (CDU) voraus.

          Heike Lattka

          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Taunus-Kreis.

          Als die Planer in Frankfurt schon längst das Projekt „Wohnen am Fluss“ realisierten, richtete in Hattersheim noch kein Bauherr den Blick auf die attraktiven Areale am Strom. Das an der Regionalparkroute direkt zwischen Hessendamm und Schwarzbach gelegene Areal der Ölmühle diente lange Zeit nur als Großparkplatz, bis die Kelkheimer Projektgesellschaft Horn dort ein neues Wohnviertel für 1000 Menschen plante: Die Arbeiten für 363 Miet- und Eigentumswohnungen, darunter 20 Sozialwohnungen mit einer Wohnfläche von 32.000 Quadratmetern, sind im vollen Gange und sollen bis Ende März beendet sein.

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