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Wölfe in Hessen : Bis zum ersten Rudel nur eine Frage der Zeit

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Der weiterentwickelte Plan sieht unter anderem vor, dass Tierhalter im Umfeld von Wölfen in Zukunft mehr Unterstützung beim Herdenschutz erhalten. Bild: dpa

Immer mehr Wölfe kommen nach Hessen – das birgt Konflitkpotential. Ein „Managementplan“ soll das Nebeneinander von Tieren, Schäfern, Jägern und Landwirten ermöglichen.

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          In Hessen lassen sich mehr Wölfe nieder und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich das erste Rudel bildet. Diese Entwicklung sorgt für Konflikte, denn während sich Naturschützer freuen, treiben Wölfe nicht nur Weidetierhaltern die Sorgenfalten auf die Stirn. Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Die Grünen) ist sich der Situation bewusst und hat den Entwurf für einen Wolfsmanagementplan vorgestellt, der ein konfliktarmes Nebeneinander von Wölfen, Schäfern, Jägern und Landwirten ermöglichen soll. „Die Wolfsnachweise in den vergangenen Wochen zeigen, dass wir jederzeit und überall in Hessen mit einem Wolf rechnen müssen“, teilte Hinz mit.

          Der weiterentwickelte Plan sieht unter anderem vor, dass Tierhalter im Umfeld von Wölfen in Zukunft mehr Unterstützung beim Herdenschutz erhalten. Außerdem sollen die Zugangsvoraussetzungen für die sogenannte Herdenschutz-Grundprämie gesenkt werden. Schon vergangenes Jahr hatte Hessen eine Weidetierprämie für Schafe und Ziegen eingeführt, woraufhin 430 Betriebe insgesamt eine Million Euro Fördergelder erhalten hatten, teilte das Umweltministerium mit. Die Herdenschutz-Grundprämie wurde 2020 von 31 Euro pro Hektar auf 40 Euro pro Hektar angehoben. Das Land zahlte im vergangenen Jahr rund 550.000 an 427 Betriebe aus.

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