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Fünf Jahre „Wir schaffen das“ : Diese Geflüchteten haben Merkel beim Wort genommen

  • -Aktualisiert am

Fand mehr als einen Arbeitsplatz: Ahmed Saleh Ahmed engagiert sich in Maintal Bild: Sandra Schildwächter

Vor fünf Jahren sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren berühmten Satz „Wir schaffen das“. Ahmed Saleh Ahmed und Ghebru Gebreyesus lebten schon damals nach ihrer Flucht in Hessen. Was bedeutet der Satz heute für sie?

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          „Die kleine Chance auf ein Wiedersehen“. So titelte die F.A.Z,, nachdem sie Ahmed Saleh Ahmed im Juli 2018 zuletzt für ein Interview getroffen hatte. Der aus dem Irak stammende Maintaler und seine Familie haben sie genutzt. Im November desselben Jahres durfte Ahmeds Ehefrau mit ihrem gemeinsamen Sohn nach Deutschland einreisen. Als sie sich am Flughafen erstmals nach vier Jahren wiedersahen, war Ahmed überwältigt. „Meine Emotionen und meine Gedanken waren sehr gemischt“, sagt er. Für seinen Sohn habe er sich riesig gefreut. „Er hatte eine sehr schlechte Zeit, kein richtiges Leben.“

          Aber auch viel Stress habe er gespürt. Ahmed Saleh Ahmed begriff, wie groß die Aufgabe sein würde, die vor ihm lag. „Ich habe mich in Deutschland immer allein durchgesetzt, jetzt musste ich das auch für meine Familie tun.“

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