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Lebensmittelskandale : „Damit das Zeug rauskommt“

Übler Anblick: So sah schimmliges Fleisch bei Wilke aus. Bild: Waldeckische Landeszeitung/privat

Die hessische Verbraucherschutzministerin Hinz hätte im Wurst-Skandal mehr Informationen herausgeben müssen, so ein Gerichtsurteil. Die Politikerin wehrt sich.

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          Die hessische Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Die Grünen) wehrt sich gegen neue Vorwürfe der Opposition zu ihrem Verhalten im Wurstskandal um Produkte des Unternehmens Wilke. Im zuständigen Ausschuss des Landtags bekräftigte sie am Mittwoch, dass sie gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden vorgehen wolle. Danach hätte das Ministerium im Herbst 2019 gemäß der Aufforderung der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch eine Liste der Stellen herausgeben müssen, an denen Produkte des nordhessischen Herstellers angeboten wurden.

          Ewald Hetrodt
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Damals waren in Produkten des nordhessischen Unternehmens Listerien nachgewiesen worden, die für Menschen mit schwachem Immunsystem lebensbedrohlich sein können. Der Fall erregte in ganz Deutschland Aufsehen, weil damit drei Todesfälle und 37 Krankheitsfälle in Verbindung gebracht wurden. Hinz erinnerte am Mittwoch daran, dass Foodwatch im Oktober 2019 mit einem Eilantrag beim Verwaltungsgericht Kassel gescheitert sei. Das Verwaltungsgericht in Wiesbaden hat das Gegenteil entschieden. „Jetzt wollen wir auf einer weiteren Ebene rechtlich klären lassen, wie es sich verhält.“

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