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Notprogramm verlängert : Salzbachtalbrücke verursacht auch nach Sprengung hohe Kosten

Bild: Frank Röth

Bauarbeiter räumen weiter die Trümmer der gesprengten Salzbachtalbrücke weg. Für die Stadt Wiesbaden allerdings wird die Abmilderung der Folgen des Brückendesasters teurer als gedacht.

          1 Min.

          Die Salzbachtalbrücke liegt in Trümmern, und die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren. Schon gibt es Hoffnung, dass zumindest die Bundesstraße 263 schneller als gedacht wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, auch wenn es dafür noch keinen Termin gibt. Doch die Brückenreste werden offenkundig sehr zügig abgetragen und entsorgt. Für Wiesbaden allerdings wird die Abmilderung der Folgen des Brückendesasters teurer als gedacht.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Wenige Wochen nach der Brückenhavarie Mitte Juni hatte die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung zunächst ein mit einer Million Euro dotiertes Notbudget beschlossen. Dieses Geld diente dazu, mit der Aufstellung von Umleitungs-Schildern und provisorischen Ampeln sowie der Neumarkierung von Fahrbahnen den Verkehr möglichst weiterhin fließen zu lassen. Investiert wurde zudem in die Bahnhöfe Biebrich und Ost. Das Angebot an Mietfahrrädern wurde aufgestockt, und neue Stellplätze wurden ausgewiesen.

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