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Einige Einschränkungen bleiben : Wiesbaden erlaubt wieder Großveranstaltungen

Doppelstrategie: Wiesbaden erlaubt unter Rathauschef Mende wieder wieder Großveranstaltungen, schreibt aber das Besuchsverbot in Kliniken fort Bild: Marcus Kaufhold

In Wiesbaden dürfen sich wieder bis zu 250 Personen treffen. Von diesem Mittwoch an an gelten wieder die hessenweit üblichen Regeln in der Landeshauptstadt. Es bleiben aber auch einige Ausnahmen.

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          Angesichts der wieder gesunkenen Infektionszahlen hat die Landeshauptstadt entschieden, das lokale Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen früher als geplant aufzuheben. Von diesem Mittwoch an gilt für Versammlungen und Sportveranstaltungen wieder die hessische Obergrenze von 250 Personen. Veranstaltungen mit mehr als 250 Besuchern müssen vom Gesundheitsamt genehmigt werden.

          Oliver Bock

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          „Mit der Aufhebung des Verbots reagieren wir angemessen auf die aktuelle Infektionslage, die sich jetzt über einige Zeit in einem undramatischen Bereich bewegt. Wir behalten die aktuelle Lage und Entwicklung aber genau im Blick“, teilten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CDU) mit.

          Besuchsverbot in Kliniken bleibt

          Andere Einschränkungen und Vorgaben bleiben bestehen. Die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen an Bushaltestellen wird der Verwaltungsstab bis zum 31. Oktober verlängern, ebenso das Betretungsverbot für Besucher in den Krankenhäusern, das bis zu 28. September gilt. Die Leiterin des Gesundheitsamtes, Kaschlin Butt, hält das für angemessen.

          Entschieden wurde auch, das Rathaus teilweise wieder zu öffnen. Besucher dürfen wieder die Ausstellungen im Foyer besichtigen, allerdings nicht mehr als zehn gleichzeitig. Die Toiletten müssen geschlossen bleiben, als Alternative steht ein Toilettenwagen zur Verfügung. Persönliche Gespräche mit Mitarbeitern des Rathauses sind jederzeit nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.

          Ein unbegrenzter Zugang zum Rathaus ist aus Sicht der Verwaltung noch nicht vertretbar, weil mittlerweile auch besonders gefährdete Mitarbeiter ganz oder teilweise wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt sind. Als erster Künstler nach der Schließung des Rathauses zeigt der Künstler Michael Apitz eine Reihe neuer abstrakter Landschaftsgemälde.

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