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Gastronomie und Hotellerie : Kampf ums Überleben

  • -Aktualisiert am

Den Hotels und der Gastronomie in der Region steht ein heißer Winter bevor. Bild: dpa

Der Staat muss verlässlich und berechenbar sein, wenn Gastronomie und Hotellerie den dritten Corona-Winter überleben wollen. Auch die Gäste können etwas dafür tun, dass ihre Stammkneipen durch die nächsten Monate kommen.

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          Viele Hoteliers und Gastronomen spüren schon die Konsumzurückhaltung ihrer Gäste. Wenn erst einmal alle Bürger ihre neuen Abschlagszahlungen auf die nächste Gasrechnung erhalten haben und wenn sich die neue Corona-Welle so hoch auftürmt, wie dies der Bundesgesundheitsminister erwartet, dann stehen die Hotels und Restaurants vor ihrer vielleicht größten Belastungsprobe in der Pandemie.

          Denn ohne Lockdown – den alle Politiker diesmal tunlichst vermeiden wollen – ist kaum mit nennenswerten Hilfsprogrammen oder Überbrückungsgeldern für die Branche zu rechnen. Eine ausbleibende oder allenfalls sehr sparsame Gästeschar ergibt zusammen mit hohen Energie- und Lebensmittelpreisen sowie den weiteren Folgen der Inflation eine Kombination, die vielen Unternehmen in der Hotel- und Gastrobranche gefährlich werden könnte.

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