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3G als Glücksfall : Wie ein Familienzirkus die Pandemie übersteht

Zupackend: Alberti-Mitarbeiter bauen das Zirkuszelt am Wiesbadener Veilchenweg auf. Bild: Marcus Kaufhold

Ein Lastwagen ist verkäuflich, Tiere aber sind tabu. Der Circus Alberti hat schwere Monate hinter sich – nun bietet er dank 3G Zirkusspaß mit Hygienekonzept.

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          Die 3-G-Option ist ein Glücksfall für den Zirkus Alberti. Endlich kann das Kuppelzelt wieder mit geimpften, genesenen und getesteten Zuschauern gefüllt werden. „Was Besseres hätte uns nicht passieren können“, sagt Nadja Frank. Gemeinsam mit ihrem Mann Roberto und den rund 30 Mitarbeitern werden seit Montag Zelt und Manege des „Circus Alberti“ auf dem Festplatz im Veilchenweg vorbereitet. Am Donnerstag ist Premiere, dann können die Wiesbadener nach langer Pause wieder Zirkusluft schnuppern.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Dass die Pandemie dem Familienzirkus in der achten Generation hart zusetzen würde, war zu erwarten. Der Zirkus gastierte im März vergangenen Jahres gerade im mittelfränkischen Feuchtwangen, als der erste Lockdown von einem Tag auf den anderen den völligen Stillstand erzwang. „Das war ein Schlag ins Gesicht“ erinnert sich Nadja Frank. Zukunftsängste machten sich breit: Ob, wann und wie würde es weitergehen?

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