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Edelgemüse vor der Ernte : Wie der Klimawandel den Spargelanbau beeinflusst

  • -Aktualisiert am

Frühaufsteher: Maximilian Reuhl zieht in Münzenberg Spargel unter Schutzfolien, um möglichst bald mit der Ernte beginnen zu können. Bild: Lucas Bäuml

Zu Ostern soll die Spargel-Ernte auch in der Wetterau beginnen. Ein Bauer erläutert, wieso sein Edelgemüse anders schmeckt als das aus Südhessen – und was der Klimawandel mit dem Anbau zu tun.

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          Das hört sich nach einem guten Plan an: „Wir starten zu Ostern mit dem Spargelverkauf“, sagt Maximilian Reuhl von den Wetterauer Früchtchen. Damit ist das Unternehmen aus Münzenberg zur gleichen Zeit auf dem Markt wie die Kollegen aus Südhessen. Und deutlich früher als vor 20 Jahren. Das habe mit dem Klimawandel zu tun, sagt Reuhl. Zudem verschiebe sich die Ernte durch bessere Anbaumethoden immer weiter nach vorne.

          Gut für das Unternehmen, denn „alle sind heiß auf frisches Gemüse aus der Region“, sagt Reuhl, der sich offenbar auf Marketing versteht. Für „etwa 16 Euro das Kilo“ werde er die Stangen anbieten, sagt der junge Betriebsleiter. Das ist deutlich günstiger als die zuletzt für Südhessen genannten Preise von etwa 20 Euro je Kilogramm.

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