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Folgen des Klimawandels : Angst vor der Dürre

Staubtrocken: Landwirte wie dieser bei Weiterstadt fürchten massive Folgen für die Ernte. Bild: Bloomberg

Seit sechs Wochen hat es nicht geregnet. Viel Sonne und trockene Luft sorgen für eine ungewöhnliche Wetterlage. Kündigt sich da schon ein weiterer Hitzesommer an? Meteorologen warnen vor voreiligen Schlüssen.

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          Mit der Corona-Krise kam der Wetterwechsel. Seit sechs Wochen versüßen viel Sonne und steigende Temperaturen den Bewohnern im Rhein-Main-Gebiet das Homeoffice und die Kontaktsperren zumindest ein wenig. Mit der mittlerweile lang anhaltenden Hochdruck-Wetterlage kamen allerdings auch sehr trockene Luft und zum Teil starker Wind–und zwar aus Osten. Zusammen lassen sie das Wasser im Boden rasch verdunsten. Schlimmer noch ist es allerdings für die beginnende Vegetation, dass es seit Mitte März an Regen fehlt. „Für so lange Zeit trockenes Wetter ist für uns in Mitteleuropa schon sehr ungewöhnlich“, sagt Andreas Brömser vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die alte, fast historisch anmutende Redensart, wonach der April macht, was er will, drückt aus, dass üblicherweise zu dieser Jahreszeit in Mitteleuropa wechselhaftes Wetter herrscht. Luft und Wind kommen in aller Regel von Westen her, vom Atlantik. Schönes Wetter herrscht höchstens einmal für ein paar Tage.

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